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Aus der Stadtratsfraktion
Legislaturperiode 2026 bis 2032

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Antrag für ein Ratsbegehren für einen Bürgerentscheid über die Schließung des „Museum Penzberg – Sammlung Campendonk“

Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

die CSU-Fraktion bittet um die Behandlung des folgenden Antrags in der nächsten Stadtratssitzung.


Beschlussvorschlag:
Der Stadtrat beschließt die Durchführung eines Bürgerentscheids nach Art. 18a Abs. 2 GO. Inhalt des Bürgerentscheids soll die Frage sein, ob die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Penzberg das „Museum Penzberg – Sammlung Campendonk“ schließen oder erhalten und das Defizit mit Einsparungen an anderer Stelle tragen möchten.

Die Fragestellung des Bürgerentscheids lautet: „Sind Sie dafür, dass das „Museum Penzberg – Sammlung Campendonk“ geschlossen wird?“.

Begründung:

Penzberg blickt auf eine bewegte Stadtgeschichte zurück, die maßgeblich durch den erfolgreichen Wandel von einer Bergarbeiterstadt zu einem modernen High-Tech-Standort geprägt ist. Die Penzberger Museumslandschaft lebt zum einen von der Erinnerung an die grausamen Verbrechen der Penzberger Mordnacht, zum anderen von der Erinnerung an die stadtprägende Bergwerkszeit, die im Bergwerksmuseum sowie in der seit jeher im ursprünglichen Stadtmuseum gezeigten Dauerausstellung bewahrt wird. Der Maler Heinrich Campendonk lebte und wirkte von 1911 bis 1916 in Sindelsdorf und von 1916 bis 1922 in Seeshaupt. Er hat nie in Penzberg selbst gelebt, verarbeitete jedoch mehrfach Szenen der Penzberger Stadtgeschichte, insbesondere der Bergarbeiterwelt, in seinen Werken.

Sein künstlerisches Wirken geht jedoch weit über Penzberg hinaus: Als Mitglied der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter" zählt er zu den bedeutenden Vertretern des Expressionismus und wurde international bekannt. Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Situation der Stadt Penzberg stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang eine moralische Verpflichtung der Stadt besteht, die Werke Campendonks dauerhaft defizitär im eigenen Haus auszustellen.

Angesichts der internationalen Reputation des Künstlers wäre eine Präsentation der Sammlung an größeren, spezialisierten Häusern mit entsprechender Fachpublikums- und Besucherreichweite denkbar – etwa im Lenbachhaus München, das bereits eine bedeutende Sammlung des „Blauen Reiter" beherbergt, oder gebündelt mit thematisch verwandten Sammlungen im Franz Marc Museum in Kochel am See bzw. im Buchheim Museum der Phantasie in Bernried am Starnberger See.

Das „Museum Penzberg – Sammlung Campendonk“ weist im Haushalt 2026 ein Defizit von 572.500 EUR auf. In der Finanzplanung 2027–2029 sinkt das jährliche Defizit leicht auf 543.300 EUR, bleibt jedoch durchgehend deutlich über der Marke von einer halben Million Euro. Das Defizit resultiert aus einem strukturellen Missverhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben: Den Einnahmen von 78.000 EUR (2026) bzw. rund 89.400 EUR (ab 2027) – im Wesentlichen Eintrittsgelder und Verkaufserlöse – stehen Ausgaben von 650.500 EUR (2026) bzw. 632.700 EUR (ab 2027) gegenüber.

Bereits die Kosten für Ausstellungsbetrieb und Öffentlichkeitsarbeit (ca. 92.000 EUR jährlich) übersteigen die gesamten Einnahmen des Museums. Hinzu kommen die Personalkosten (ca. 350.000 EUR jährlich), die den größten Ausgabenblock bilden und die Einnahmen um ein Vielfaches übersteigen, sowie laufende Kosten für Gebäudebewirtschaftung und Verwaltungsaufwand, die durch die museumseigenen Einnahmen ebenfalls nicht annähernd gedeckt werden können.

Ein Museum dieser Größenordnung ist typischerweise nicht kostendeckend zu betreiben, da laufende Betriebs-, Personal- und Ausstellungskosten strukturell die durch Eintritt und Verkauf erzielbaren Einnahmen übersteigen. Das Defizit ist daher kein einmaliger oder vorübergehender Effekt, sondern über den gesamten Planungszeitraum 2026–2029 stabil und dauerhaft aus dem städtischen Haushalt zu tragen.

Angesichts der angespannten Haushaltslage und der knappen finanziellen Mittel der Stadt stellt sich die Frage der Prioritätensetzung bei freiwilligen Leistungen. Es liegt daher im Sinne einer echten Bürgerbeteiligung in der Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger, zu entscheiden, ob die vorhandenen Mittel künftig für den Betrieb des Museums oder stattdessen verstärkt für Angebote zugunsten von Kindern, Familien, Jugend, Senioren oder der Sport- und Kulturförderung eingesetzt werden sollen.

Finanzielle Auswirkungen:
Kosten der Durchführung des Bürgerentscheids: Für eine Stadt mit ca. 13.000 Wahlberechtigten ist bei einem Bürgerentscheid in Bayern (Wahlhelfer, Stimmzettel, Briefwahl, Öffentlichkeitsarbeit, Porto) mit Kosten von ca. 35.000–40.000 EUR zu rechnen.

Einsparungspotenzial bei Schließung:

Von den jährlichen Ausgaben von ca. 632.700 EUR (ab 2027) sind nicht sämtliche Kosten einsparbar: Für Gebäudeunterhalt, Versicherung und Mindestbewirtschaftung des städtischen Gebäudes fallen auch nach einer Schließung weiterhin ca. 60.000 EUR pro Jahr an. Weiter ist zu berücksichtigen, dass das Personal anderweitig im Kulturbereich der Stadt Penzberg eingesetzt werden könnte. Unter Berücksichtigung der wegfallenden Einnahmen ergibt sich ein realistisches jährliches Einsparpotenzial von ca. 500.000 EUR.

Einmalige Abwicklungskosten:

Für die Rückzahlung von Fördergeldern sowie die Abwicklung des Museums (u. a. Depotauflösung, Sammlungsüberführung) ist von einmaligen Kosten in Höhe von 1.500.000 EUR auszugehen, verteilt auf die Jahre 2027-2028. Gegenzurechnen ist ein einmaliger Erlös aus dem Verkauf von im Eigentum der Stadt Penzberg befindlichen Gemälden in Höhe von 500.000 EUR, der ebenfalls in den Jahren 2027-2028 realisiert werden könnte.​

Ergebnis:

Die kumulierten Einsparungen übersteigen die einmaligen Abwicklungskosten voraussichtlich ab dem Jahr 2029, also zwei Jahre nach einer Schließung. Ab diesem Zeitpunkt stünden der Stadt Penzberg dauerhaft ca. 500.000 EUR pro Jahr zusätzlich zur Verfügung, die beispielsweise in Angebote für Kinder, Familien, Jugend, Senioren oder die Sport- und Kulturförderung investiert werden könnten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Christian Abt

Jack Eberl

Stefan Korpan

Maria Probst

Christian Rabeler

Martl Schmid

Aleksandar Trifunović

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Ein starkes Zeichen der Anerkennung.
 

Der Antrag vom 19.05.2026  zur posthumen Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Ludwig Schmuck wurde in der Stadtratssitzung vom 19.08.2026  einstimmig beschlossen.

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Haushaltsrede 2026 

Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Kopf,

sehr geehrter Herr Zweiter Bürgermeister Lenk,

sehr geehrter Herr Dritter Bürgermeister Dr. Kurz,

liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats, 

stellvertretend für die Verwaltung, sehr geehrte Frau Zimmermann, sehr geehrte Frau Annaberger,

sehr geehrte Frau Pressevertreterin und Herrn Pressevertreter, liebe Bürgerinnen und Bürger.

 

Sucht man im Duden das Wort „Mut“, so steht unter anderem: „Mut ist die grundsätzliche Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält. Beispiel: Politischer Mut.“

 

Auf den Tag genau vor einem Jahr, am 29. Juli, haben wir an dieser Stelle den Haushalt 2025 beschlossen. Gleichzeitig haben wir die Verwaltung beauftragt, ein Haushaltskonsolidierungskonzept zu erarbeiten. Zwölf Monate, eine Kommunalwahl und ein Bürgermeisterwechsel später, stehen wir wieder hier, um über den Haushalt 2026 zu entscheiden. Rückblickend wissen wir heute: Uns fehlte der politische Mut.

 

Wie ernst die Lage bereits war, zeigt die Stellungnahme der Rechtsaufsicht zum Haushalt 2025. Die Stadt plane strukturell mit deutlich zu hohen Ausgaben, hieß es darin unmissverständlich – wir müssten sparen. Das war keine höfliche Randbemerkung einer nachgeordneten Behörde. Das war eine klare Ansage der Aufsichtsbehörde an uns alle.

 

Blicken wir auf den Haushalt heute, sehen wir einen wachsenden Schuldenberg von mittlerweile über 130 Millionen Euro sowie einen Sollfehlbetrag von 16,2 Millionen Euro.

Das sind Zahlen, die weh tun, aber sie stehen vor allem auch für Investitionen in die Zukunft,

  • für das neue Kinderhaus im Nonnenwald,

  • für fast 150 Wohnungen „An den Eichen"

  • für unser neues Familienbad Piorama,

  • und für eine Energieversorgung, die mit Solarpark und Fernwärme, Penzberg langfristig von Öl und Gas unabhängig machen soll – ein ambitioniertes Unterfangen, welches gerade in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen wichtiger denn je ist.

Investitionsschulden, die realen Wert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen, sind etwas anderes als ein strukturelles Loch im laufenden Betrieb. Wer beides in einen Topf wirft, macht es sich zu einfach – das gilt für Kritiker außerhalb dieses Saals genauso wie für manche Debatte in diesem Rathaus.

Was uns am Ende wirklich aus der Bahn geworfen hat, kam von außen. Wir erinnern uns – der erneute Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen, mitten in einen bereits fertigen Haushaltsentwurf 2025 hinein. Das konnte niemand in diesem Saal vorhersehen. Aber dieser Einbruch muss in den kommenden Jahren ausgeglichen werden. Er zwingt uns seither, jeden Euro zweimal umzudrehen: Statt der gewohnten knapp 25 Millionen Euro rechnen wir für 2029 nur noch mit Gewerbesteuereinnahmen von unter 16 Millionen Euro. Meine Damen und Herren, wir müssen dieses Geld einsparen!

Die Verwaltung hat politischen Mut bewiesen und wie gewünscht geliefert. Bereits im Oktober lagen zahlreiche konkrete und sehr schmerzhafte Einsparvorschläge auf dem Tisch. Nur ist danach etwas nicht passiert, was hätte passieren müssen – eine Entscheidung dieses Gremiums. Der Stadtrat hat im Oktober keinen einzigen dieser Vorschläge tatsächlich beschlossen, sondern sie lediglich zur Kenntnis genommen.

Anstelle von Einsparungen wurde fraktionsübergreifend beschlossen, einen externen Berater zu beauftragen. In der Begründung dieses Antrags stand sinngemäß etwas sehr bemerkenswertes, dass dieser Stadtrat offenbar Hemmungen habe, wesentliche Einsparungen selbst zu beschließen. Oder anders gesagt: Uns fehlt der politische Wille, unangenehme Entscheidungen zu treffen! Dieses Eingeständnis ist mehr als nichts. Es ist deutlich weniger, als wir uns selbst vor einem Jahr vorgenommen hatten.

Zu Beginn des Jahres haben wir den Haushalt 2026 erstmals beraten. Beschlossen haben wir dabei lediglich die einfachen Einsparvorschläge der Verwaltung. Schmerzhafte Einschnitte bei den freiwilligen Leistungen? Fehlanzeige – der Museumshaushalt zum Beispiel blieb nahezu komplett unangetastet. Stattdessen der Verweis: Das wird der externe Berater schon klären.

Und mitten in die Haushaltsberatungen fiel überraschend der Wahlkampf um dieses Rathaus. Ich will niemandem unterstellen, deshalb bewusst gezögert zu haben. Aber dass ausgerechnet in den Monaten vor einer Kommunalwahl nur die unstrittigen, einfachen Punkte entschieden wurden und alles Schwierige beim externen Berater landet, mag vielleicht mehr als nur Zufall sein.

​Auch auf die Gefahr hin, dass es unbequem klingt: Der Berater wird uns sicherlich gute Ideen liefern. Aber unser Problem war doch nie der Erkenntnisgewinn. Was zu tun wäre, lag im Kern schon im Oktober auf dem Tisch. So wie auch die Bundesregierung bei großen Reformen auf externe Kommissionen setzt, brauchen offenbar auch wir jemanden von außen, der uns sagt, was wir im Grunde schon wissen. Ich sage das, weil wir uns nichts vormachen sollten: Der Berater kann uns eine Entscheidung vorbereiten. Treffen müssen wir sie am Ende selbst.

Hat also die vor einem Jahr beschlossene Haushaltskonsolidierung stattgefunden? Ist Penzberg fit für die Zukunft? Die Antwort ist klar: Nein. Und doch entscheiden wir heute relativ geräuschlos über einen Haushalt, dessen Beschluss im Februar noch weit hinter dem Horizont lag. Haben sich unsere Haushaltsprobleme wie durch ein Wunder in Luft aufgelöst? Oder musste der ein oder die andere erst durch die Strudel und starken Strömungen der Kommunalwahl in sichere Fahrwasser fahren?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, uns fehlt der politische Mut. Die im Oktober gemachten Vorschläge sind auch ein Jahr später größtenteils immer noch nur Vorschläge. Wir haben lieber einen externen Berater beauftragt, als unsere eigenen Hausaufgaben zu Ende zu machen. Es ist daher höchst bedauerlich, dass wir es nicht geschafft haben, diesen Haushalt bereits in der vergangenen Wahlperiode zu beschließen. Und Teile unserer Fraktion werden heute auch nicht zustimmen.

Doch gerade deshalb fordern wir für die Beratungen zum Haushalt 2027 heute schon: den klaren politischen Willen, eine wirklich ausgewogene Haushaltskonsolidierung durchzuführen.

Dabei müssen wir alle Bereiche gleichermaßen in den Blick nehmen, statt sich wie jüngst einseitig an den politisch bequemsten Stellen zu bedienen. Einseitige Einsparungen bei Familien und Senioren, wie zum Beispiel die Erhöhung der Kita- und Musikschulgebühren für Geschwisterkinder oder der Umstand, dass unsere Senioren beim Seniorennachmittag auf dem Volksfest zwar weiterhin willkommen sind, aber jetzt selbst zur Kasse gebeten werden, das, liebe Kolleginnen und Kollegen, lehnen wir ab. Denn seien wir ehrlich, diese Maßnahmen werden unseren Haushalt nicht im Alleingang retten. Wir brauchen schnellstmöglich ein ausgewogenes Gesamtkonzept!

Wir treten in diese Wahlperiode nicht als Blockierer an, sondern als Fraktion, die diese Stadt sechs Jahre lang führend mitgestaltet hat und sie auch weiterhin mitgestalten will – nur eben nicht mehr vom ersten Stuhl aus.

Unser Dank gilt der Finanzverwaltung – stellvertretend Frau Zimmermann und Frau Annaberger – aber auch jeder Mitarbeiterin, jedem Mitarbeiter der Verwaltung, des Bauhofs, der Stadtwerke, der städtischen Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, der Stadtbücherei und Musikschule, den Museen sowie der Freiwilligen Feuerwehr, die in diesen schwierigen Zeiten umsichtig mit den städtischen Finanzen umgehen. Ohne euch geht es nicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben die klare Erwartung, dass wir uns 2027 nicht wieder ständig mit Anträgen oder Prüfaufträgen beschäftigen, sondern uns ernsthaft mit der Haushaltskonsolidierung auseinandersetzen müssen. Was unsere Stadt nun wirklich braucht, ist eine verlässliche Grundlage zum Arbeiten.

Eine Kommunalwahl steht uns dabei diesmal nicht mehr im Weg – Nutzen wir die Zeit besser, als wir sie das letzte Jahr genutzt haben: gemeinsam, über die Fraktionsgrenzen hinweg, mit genau dem Mut, den wir von uns selbst so oft eingefordert, aber bislang nicht aufgebracht haben.

 

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Glück auf!

 

Aleksandar Trifunovic

- Fraktionsvorsitzender - 

– Es gilt das gesprochene Wort –

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Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Penzberg an Herrn Ludwig Schmuck

Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

die CSU-Fraktion im Stadtrat Penzberg und der CSU Ortsverband Penzberg beantragen hiermit, Herrn Ludwig Schmuck, geboren am 17.01.1950, verstorben am 11.03.2026 gemäß Art. 16 Abs. 1 GO posthum die Ehrenbürgerwürde der Stadt Penzberg zu verleihen.

 

Begründung:

Herr Ludwig Schmuck hat sich in herausragender Weise um die Stadt Penzberg und das Gemeinwohl ihrer Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht. Durch sein langjähriges und außergewöhnliches Engagement in unzähligen kommunalpolitischen Ehrenämtern hat er die Entwicklung und das Ansehen der Stadt Penzberg nachhaltig geprägt. Mit seinem herausragenden Einsatz für die Gemeinschaft hat er sich um unsere und seine Heimatstadt in besonderem Maße verdient gemacht.

 

Besonders hervorzuheben ist dabei sein hohes Interesse an der Förderung des Penzberger Vereinslebens sowie des Ehrenamts, sei es durch aktive Mitgliedschaft, aber auch durch Hilfestellung und Unterstützung überall dort, wo es gebraucht wurde. Weiter waren ihm die Älteren und Senioren eine Herzensangelegenheit, die er mit Leidenschaft und Engagement betreute und stets ein offenes Ohr für deren Anliegen und Bedürfnisse hatte.

 

Sein Wirken zeichnet sich insbesondere aus durch:

  • außerordentlichen persönlichen Einsatz über viele Jahre hinweg,

  • nachhaltige Verdienste für das gesellschaftliche und öffentliche Leben in Penzberg,

  • Vorbildfunktion für bürgerschaftliches Engagement und Gemeinsinn,

  • besondere Identifikation mit den Werten und Interessen der Stadt.

 

Mit der Verleihung des Ehrenbürgerwürde würde die Stadt Penzberg Herrn Ludwig Schmuck posthum für seine außergewöhnlichen Leistungen und seine bleibenden Verdienste die höchste Auszeichnung zukommen lassen, die die Kommune vergeben kann.

 

Weiter regen wir an, Ludwig Schmuck bei einer anstehenden Namensgebung einer Straße oder eines Platzes zu berücksichtigen. Anbieten würde sich eine Adresse im Zusammenhang mit dem aktuell geplanten Blaulichtareal ZEBRA.

 

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat der Stadt Penzberg beschließt, Herrn Ludwig Schmuck, geboren am 17.01.1950, verstorben am 11.03.2026 in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Stadt Penzberg gemäß Art. 16 Abs. 1 GO posthum die Ehrenbürgerwürde der Stadt Penzberg zu verleihen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Maria Probst

für die CSU-Fraktion

und den CSU Ortsverband

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