Interfraktioneller Antrag zur Einstellung eines Wirtschaftsförderers

Die Stadt Penzberg braucht einen dedizierten Wirtschaftsförderer!


Aufgrund des geänderten Kaufverhaltens durch den Online-Handel sowie die zunehmende Konkurrenz durch Discounter, Fachmärkten und Modeketten kämpft der Einzelhandel in den Innenstädten immer mehr ums Überleben.


Viele Geschäfte in der Penzberger Innenstadt mussten bereits aufgegeben werden und die Neuansiedlung neuer Einzelhändler gestaltet sich mehr als schwierig. Allerdings gibt es auch beliebte und erfolgreiche Einzelhändler, welche sich einerseits z.B. auf Sportartikel spezialisiert haben und andererseits der Kunde noch viel Wert auf persönliche Beratung legt


Die Stadt Penzberg benötigt einen Wirtschaftsförderer, der gezielt zukunftsträchtige Einzelhändler identifiziert und um eine Ansiedelung in der Innenstadt wirbt. Der Fokus darf allerdings nicht nur auf dem Einzelhandel liegen, sondern auf die gesamte wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der Ansiedlung von Gewerbe bzw. zügige Belegung von ausgewiesenen Gewerbeflächen im gesamten Stadtgebiet.


Diese Tätigkeit kann nicht nebenbei und stiefmütterlich zur Zufriedenheit der Stadt, Bürger und Unternehmen ausgeführt werden.Daher unterstützt die CSU Fraktion im Stadtrat Penzberg den interfraktionellen Antrag gemeinsam mit BfP, Grüne und FLP.


Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat möge beschließen, einen Wirtschaftsförderer einzustellen.


Begründung:

Penzberg ist ein wichtiger Industrie- und Gewerbestandort. Um unsere Penzberger Unternehmen zu unterstützen und die Ansiedlung neuer Firmen zu fördern, ist ein Manager und zentraler Ansprechpartner notwendig und sinnvoll. Zudem steht die Innenstadt aufgrund des immer noch zunehmenden Online-Handels und des anstehenden Generationswechsels in vielen Geschäften vor einer großen Herausforderung, die ein professionelles Management sowie ein Leerstandsmanagement erfordert.


Die Stelle soll zunächst auf 3 Jahre befristet sein.


Finanzierung:

Die halbe Stelle der Wirtschaftsförderung ist derzeit unbesetzt. Die Aufstockung auf eine volle Stelle erscheint sinnvoll. Die Stadtverwaltung wird aufgefordert zu prüfen, ob die fehlende halbe Stelle aus dem bestehenden Stellenpool genommen werden kann oder ob eine Stellenmehrung um eine halbe Stelle erforderlich ist.


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